Patientengruppen

Welche Patienten können nicht mit der Kochsalz- bzw. Ringerinjektionstherapie behandelt werden?

Patienten, die durch eine Schädigung der Leber oder durch die medikamentöse Therapie mit MarcumarR eine eingeschränkte Gerinnungsfunktion haben, können nur bei einem Quick-Wert über 61% behandelt werden. Bei niedrigeren Werten ist die Blutungsgefahr zu gross.

Weiterhin können alle Patienten, die eine Organtransplantation erhalten haben, nicht behandelt werden, denn durch die Therapie wird das Immunsystem gestärkt, und es besteht die Gefahr der Abstossungsreaktion des Organs. Diese Patienten nehmen in aller Regel immunsuppressiv wirkende Medikamente, die gerade das körpereigene Immunsystem unterdrücken sollen, und deshalb nicht abgesetzt werden dürfen.

Zuletzt muss noch die Gruppe von Patienten erwähnt werden, die eine echte Nervenschädigung hat (Neuropathie). Hier muss unterschieden werden in diejenigen, die eine „echte“ Nervenlähmung haben, z. B. eine Querschnittslähmung, aber auch Lähmungen einzelner Nerven mit dem entsprechenden neurologischen Ausfallserscheinungsbild, und denen, die eine scheinbare Nervenlähmung (Pseudoparese) des Nerven haben, wobei der Nerv nicht vollständig zerstört, also noch regenerationsfähig ist (z. B. durch Diabetes mellitus oder auch viral).

Letzteren bietet die Therapie eine verbesserte Heilungschance.

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