Ergebnisse

Welche Ergebnisse lassen sich mit der Therapie erzielen ?

In diesem Abschnitt habe ich die zehn am Häufigsten behandelten Krankheitsbilder und deren Ergebnisse aufgrund der Befragung der Patienten in den ersten Jahren meiner Tätigkeit aufgeführt, um Ihnen einen Eindruck der Wirksamkeit der Therapie zu geben. In meiner Praxis habe ich fast ausschliesslich Patienten, die weitestgehend oder vollkommen austherapiert waren, behandelt. Unter dieser Voraussetzung erscheinen die Ergebnisse noch besser als sie sowieso schon sind.

Die Patienten wurden für die Zeitpunkte direkt nach Behandlungsende sowie 3, 6 und 12 Monate nach Behandlungsende nach ihrem Befinden befragt.

Am Häuftigsten wurden die Patienten in meiner Praxis wegen Lumboischialgien (Lendenwirbelsäulenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen) behandelt. Es folgten Schulter-Arm-Syndrome, HWS-Syndrome, Kopfschmerzen, Lumbalgien, Primär chronische Polyarthritis (Rheumatische Arthritis), Tinnitus (Ohrensausen, Ohrgeräusche), Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck), Migräne und Gonarthrose (Kniegelenksarthrose).

1. Lumboischialgie

Die Lumboischialgie ist eine Schmerzkrankheit, die ihre Ursache in einer Störung der aus der Lendenwirbelsäule und/oder der aus dem Kreuzbein austretenden Nerven hat. Es kommt zu Durchblutungsstörungen und Schmerzen der LWS und der Beine oder nur einseitig eines Beines.

Welche Krankheiten und Symptome parallel hierzu auftreten können entnehmen Sie bitte aus der Tabelle am Ende dieser Informationsbroschüre. Es gilt, dass eine Erkrankung oder ein Symptom begleitend auftreten kann aber nicht muss. Je geschädigter ein Nerv ist, desto wahrscheinlicher wird dies allerdings. Häufig liegen bei der Lumboischialgie ein Beckenschiefstand und Wirbelblockierungen vor. An diesem Krankheitsbild kann man die Ursache dieser und auch vieler anderer Störungen des Körpers in Form einer Entzündung im Nervenbereich am besten studieren.

Im Kreuzbeinbereich kommt es nicht zu Bandscheibenschäden (Vorfälle oder Vorwölbungen) oder Wirbelblockierungen, denn das Kreuzbein ist ein in der Entwicklung des Menschen aus mehreren einzelnen Wirbeln zusammen-gewachsener Knochen, aus dem aber Nervenfasern austreten, die vor allem den Pobereich, den hinteren Anteil des Ober- und Unterschenkels und weiter die Ferse bis zur Kleinzehe hin versorgen.

Kommt es zu Störungen in diesen Zonen, so muss die Behandlung das Kreuzbein mit einschliessen, um zu einem Behandlungserfolg zu kommen. Daraus folgere ich, dass nicht Bandscheibenschäden oder Wirbelblockierungen alleine zu den Schmerzen führen, sondern dass der Nerv in seiner Funktion gestört sein muss. Und diese Nervenfunktionsstörung bezeichne ich als Entzündung, als Krankheitsursache. Konsequenterweise führt die Beseitigung der Entzündungen durch die Injektionstherapie zur Heilung.

Durch die Behandlung konnten bislang folgende Resultate erzielt werden:

Zum Zeitpunkt t0, also direkt nach Beendigung der Behandlung waren 83 % gebessert, 15 % fühlten sich unverändert gegenüber vor der Behandlung und 2 % stuften sich verschlechtert ein. Nach 3 Monaten (t3) war das Verhältnis 69 % Besserung zu 20 % unverändert zu 11 % verschlechtert. 3 Monate später (t6) 78% – 13% – 9%, und nach 12 Monaten (t12) 66% – 19% – 15%. Insbesondere denen, die sich unverändert oder verschlechtert eingestuft hatten, wurde zu einer Nachbehandlung geraten.

2. Schulter-Arm-Syndrom

Das Schulter-Arm-Syndrom ist eine Schmerzkrankheit, die ihre Ursache in einer Störung der aus der Halswirbelsäule und der aus der oberen Brustwirbelsäule austretenden Nerven hat. Es kommt zu Durchblutungsstörungen und Schmerzen der Schultern, die auch in beide Arme oder nur einseitig in einen Arm ausstrahlen können. Häufig sind Blockierungen der entsprechenden Wirbel vorhanden.

Durch die Behandlung konnten bislang folgende Resultate erzielt werden:

Zum Zeitpunkt t0, also direkt nach Beendigung der Behandlung waren 82 % gebessert, 18 % fühlten sich unverändert gegenüber vor der Behandlung und 0 % stuften sich verschlechtert ein. Nach 3 Monaten (t3) war das Verhältnis 79 % Besserung zu 21 % unverändert zu 0 % verschlechtert. 3 Monate später (t6) 66% – 20% – 14%, und nach 12 Monaten (t12) 55% – 21% – 24%. Dies zeigt auf, dass das Schulter-Arm-Syndrom früher als die Lumboischialgie zum Rückfall neigt und somit eher zur Nachbehandlung zwingt.

3. HWS-Syndrom

Das HWS-Syndrom ist eine Schmerzkrankheit, das seine Ursache in einer Störung der aus der Halswirbelsäule austretenden Nerven hat. Es kommt zu Durchblutungsstörungen und Schmerzen des Kopfes und/oder der Schultern. Häufig sind Blockierungen der entsprechenden Wirbel vorhanden.

Durch die Behandlung konnten bislang folgende Resultate erzielt werden:

Zum Zeitpunkt t0, also direkt nach Beendigung der Behandlung waren 79 % gebessert, 19 % fühlten sich unverändert gegenüber vor der Behandlung und 2 % stuften sich verschlechtert ein. Nach 3 Monaten (t3) war das Verhältnis 75 % Besserung zu 21 % unverändert zu 4 % verschlechtert. 3 Monate später (t6) 66% – 21% – 13%, und nach 12 Monaten (t12) 59% – 22% – 19%.

4. Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind eine Schmerzkrankheit, die ihre Ursache in einer Störung der aus der Halswirbelsäule austretenden Nerven hat. Es kommt zu Durchblutungsstörungen und Schmerzen des Kopfes. Häufig sind Blockierungen der entsprechenden Wirbel im oberen HWS- Bereich vorhanden.

Durch die Behandlung konnten bislang folgende Resultate erzielt werden:

Zum Zeitpunkt t0, also direkt nach Beendigung der Behandlung waren 91 % gebessert, 6 % fühlten sich unverändert gegenüber vor der Behandlung und 3 % stuften sich verschlechtert ein. Nach 3 Monaten (t3) war das Verhältnis 75 % Besserung zu 21 % unverändert zu 4 % verschlechtert. 3 Monate später (t6) 80% – 20% – 0%, und nach 12 Monaten (t12) 72% – 28% – 0%.

5. Lumbalgie

Die Lumbalgie ist eine Schmerzkrankheit, die ihre Ursache in einer Störung der aus der Lendenwirbelsäule und/oder der aus dem Kreuzbein austretenden Nerven hat. Es kommt zu Durchblutungsstörungen und Schmerzen überwiegend der LWS-Muskulatur. Häufig sind Blockierungen der entsprechenden Wirbel vorhanden.

Durch die Behandlung konnten bislang folgende Resultate erzielt werden:

Zum Zeitpunkt t0, also direkt nach Beendigung der Behandlung waren 81 % gebessert, 19 % fühlten sich unverändert gegenüber vor der Behandlung und 0 % stuften sich verschlechtert ein. Nach 3 Monaten (t3) war das Verhältnis 67 % Besserung zu 29 % unverändert zu 4 % verschlechtert. 3 Monate später (t6) 66% – 17% – 17%, und nach 12 Monaten (t12) 62% – 13% – 25%.

6. Primär chronische Polyarthritis (oder auch Rheumatische Arthritis)

Die PcP ist eine Erkrankung, die mit der Bildung und Unterhaltung von Entzündungen in allen Körperregionen, also auch der Wirbelsäule, einhergeht. Es treten Wirbelblockierungen und Beckenschiefstände auf. Abhängig von der Nervenversorgung kommt es in der Peripherie zu Gelenks- und/oder Muskel oder Sehnenentzündungen. Im Körper ist die Entzündlichkeit deutlich erhöht, ablesbar an der hohen Blutsenkungsgeschwindigkeit.

Durch die Behandlung konnten bislang folgende Resultate erzielt werden:

Zum Zeitpunkt t0, also direkt nach Beendigung der Behandlung waren 66 % gebessert, 21 % fühlten sich unverändert gegenüber vor der Behandlung und 13 % stuften sich verschlechtert ein. Nach 3 Monaten (t3) war das Verhältnis 68 % Besserung zu 21 % unverändert zu 11 % verschlechtert. 3 Monate später (t6) 78% – 11% – 11%, und nach 12 Monaten (t12) 55% – 27% – 18%.

7. Tinnitus (Ohrensausen, Ohrgeräusche)

Der Tinnitus ist meiner Erfahrung nach eine überwiegend in der HWS lokalisierten Störung. Die betroffenen Areale im Ohr sind wohl so klein, dass

eine Durchblutungsstörung möglicherweise zur Verklebung dieser Gefässe führt. Abhängig ist der Tinnitus auch vom Kauapparat, so dass parallel zur Behandlung immer ein Zahnarztbesuch durchgeführt werden sollte. Gerade die Kaumuskulatur wirkt sich auch auf die HWS-Muskulatur aus.

Durch die Behandlung konnten bislang folgende Resultate erzielt werden:

Zum Zeitpunkt t0, also direkt nach Beendigung der Behandlung waren 52 % gebessert, 35 % fühlten sich unverändert gegenüber vor der Behandlung und 13 % stuften sich verschlechtert ein. Nach 3 Monaten (t3) war das Verhältnis 55 % Besserung zu 36 % unverändert zu 9 % verschlechtert. 3 Monate später (t6) 53% – 26% – 21%, und nach 12 Monaten (t12) 31% – 44% – 25%.

Hierzu muss bemerkt werden, dass fast alle Patienten, die bei mir behandelt wurden, ihren Tinnitus länger als ein Jahr hatten. Die Marke von einem Jahr zählt in der Schulmedizin als diejenige, innerhalb derer noch Heilungsaussichten bestehen. Wer seinen Tinnitus länger hat gilt als unheilbar erkrankt.

8. Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)

Der überwiegende Teil des hohen Blutdrucks (oft als essentiell bezeichnet) oder allgemein formuliert, Störungen des Blutdrucks, hängen mit Störungen der oberen HWS zusammen. Denn mit dem 1. Halswirbelsäulennerv ziehen die Nerven, die die Steuerung des Blutdrucks bewirken. Häufig sind Blockierungen des entsprechenden Wirbels vorhanden.

Allerdings müssen auch eine Abhängigkeit von der Nierenfunktion und mögliche andere Ursachen erwähnt werden.

Durch die Behandlung konnten bislang folgende Resultate erzielt werden:

Zum Zeitpunkt t0, also direkt nach Beendigung der Behandlung waren 68 % gebessert, 32 % fühlten sich unverändert gegenüber vor der Behandlung und 0 % stuften sich verschlechtert ein. Nach 3 Monaten (t3) war das Verhältnis 63 % Besserung zu 37 % unverändert zu 0 % verschlechtert. 3 Monate später (t6) 63% – 31% – 6%, und nach 12 Monaten (t12) 49% – 38% – 13%.

9. Migräne

Migräne ist eine Schmerzkrankheit, die ihre Ursache in einer Störung der aus der Halswirbelsäule austretenden Nerven hat. Es kommt zu Durchblutungsstörungen von bestimmten Kerngebieten des Gehirns und Schmerzen des Kopfes, oft einseitig lokalisiert. Häufig sind Blockierungen der entsprechenden Wirbel vorhanden. Auch eine periodische Form bei Frauen, die wohl von den Hormon abhängig ist, existiert.

Ich habe in diesem Zusammenhang die Beobachtung gemacht, dass in der Phase des Auftretens der Migräne das Becken verschoben ist. Ich folgere daraus, dass hormonell abhängig die Bänder, Sehnen und Bandscheiben weicher werden, und dadurch Verschiebungen im Wirbelsäulenbereich mit der Folge der Wirbelblockierungen auftreten, die im oberen HWS-Abschnitt zu den migränetypischen Beschwerden führen.

Durch die Behandlung konnten bislang folgende Resultate erzielt werden:

Zum Zeitpunkt t0, also direkt nach Beendigung der Behandlung waren 69 % gebessert, 25 % fühlten sich unverändert gegenüber vor der Behandlung und 6 % stuften sich verschlechtert ein. Nach 3 Monaten (t3) war das Verhältnis 86 % Besserung zu 14 % unverändert zu 0 % verschlechtert. 3 Monate später (t6) 67% – 20% – 13%, und nach 12 Monaten (t12) 73% – 9% – 18%.

10. Gonarthrose (Kniegelenksarthrose)

Die Gonarthrose ist ein gutes Beispiel für eine chronisch degenerative Erkrankung. Sie hat ihre Ursache entweder in einer massiven Blockade im Fußbereich oder insbesondere des Oberen Sprunggelenks bzw. in einer Störung des 3. LWS-Nervs, der für die Versorgung des Kniebereichs verantwortlich ist.

Für mich ist eine Arthrose die Folge einer über Jahre hinweg bestehenden Arthritis, die der Körper wegen einer Durchblutungsstörung nicht ausheilen konnte. Ablagerungen sind die Folge. Häufig besteht parallel eine Blasenstörung und/oder bei Frauen sind Durchblutungsstörungen der Gebärmutter (Folgen: Myome, prämenstruelles Syndrom) vorhanden oder es war bereits eine Gebärmutterentfernung nötig.

Durch die Behandlung konnten bislang folgende Resultate erzielt werden:

Zum Zeitpunkt t0, also direkt nach Beendigung der Behandlung waren 62 % gebessert, 25 % fühlten sich unverändert gegenüber vor der Behandlung und 13 % stuften sich verschlechtert ein. Nach 3 Monaten (t3) war das Verhältnis

50 % Besserung zu 44 % unverändert zu 6 % verschlechtert. 3 Monate später (t6) 57% – 29% – 14%, und nach 12 Monaten (t12) 45% – 33% – 22%.

Auch dieses Krankheitsbild einer chronischen Erkrankung im Kniegelenk neigt eher als die Lumboischialgie zum Rückfall und muss öfter nachbehandelt werden.

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