Einleitung

Die Meisten von Ihnen werden eine ganze Reihe von Therapien, grösstenteils schulmedizinischer Art versucht haben. Der gewünschte Erfolg blieb entweder aus oder hielt nur für einen kurzen Zeitraum an. Die Schulmedizin leistet ihrerseits zwar viel für die Patienten, bei chronischen Erkrankungen kann sie aber maximal eine Linderung der Beschwerden mittels starker Medikamente, die jedoch starke Nebenwirkungen haben, bringen. Auf die Dauer gesehen überwiegen die Nebenwirkungen die erwünschte Wirkung deutlich.

Besonders betroffen hiervon sind Patienten z.B. mit rheumatischen Grunderkrankungen oder Asthmatiker, die über Jahre hinweg mit Corticosteroiden, und im ersteren Fall auch mit Zytostatika oder anderen Immunsuppressiva behandelt werden müssen. Damit lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung maximal aufhalten. Die Behandlung beschränkt sich auf die symptomatische. Die Behandlung der Ursachen wird entweder nicht erwogen oder hintenangestellt.

Der therapeutische Ansatz der von mir entwickelten Methode weicht hiervon deutlich ab. Über manuellen Druck auf bestimmte Nervenpunkte werden wegen den dort zugrunde liegenden Entzündungen minderelektrizitätsabgebende (entzündete) Nerven erkannt und mittels der Injektionstherapie mit Ringerlösung, Ringerlactatlösung oder 0,9% Kochsalzlösung (NaCl) das physiologische (natürliche) Gleichgewicht wiederhergestellt. Die Auswahl des geeigneten Injektionsmittels treffe ich aufgrund der Reaktionen im Gewebe, der Art der Erkrankung (entzündlich oder chronisch degenerativ) und des aktuellen Befundes bei der Untersuchung. Die Nervenfunktion wird durch die Injektionslösung wieder normalisiert. Darauf wird später noch einmal im Detail eingegangen.

Aufgrund der Erfahrungen, die ich bei der Behandlung von mehreren Tausend Patienten gemacht habe, musste ich einige Aussagen zur Krankheitsentstehung und -entwicklung, die in den Lehrbüchern der Schulmedizin stehen, in Frage stellen.

Nach meiner Auffassung entstehen die chronischen aus akuten Erkrankungen, die der Organismus nicht mehr ausheilen konnte. Die Ursache dafür ist wohl in einer, bereits vor dem Auftreten der akuten Entzündung bestehenden, verschlechterten Durchblutung, beispielsweise des Beines, zu sehen. Wenn es dann zu einem an und für sich banalen Sturz auf das Knie kommt, so entsteht dort eine Entzündung, die für die Zukunft Folgen hat. Da eine verschlechterte Durchblutung des Beins gleichbedeutend mit einer verschlechterten Reparaturfähigkeit des Gewebes aufgrund eines Mangels an Immunabwehr ist, besteht die Entzündung fort und chronifiziert sich. Im Laufe von Jahren entsteht aus der immerfort schwelenden Arthritis im Gelenkbereich eine Arthrose. Chronische Erkrankungen haben die Eigenschaft, sich abzukapseln, sind also nur noch im Randbereich für den Körper als Entzündung zu erkennen. Im Zentrum der Entzündung scheinen die Verhältnisse so zu sein, dass die Durchblutung nur mangelhaft ist.

Die Ursache für einen Durchblutungsmangel des Gewebes wiederum ist in aller Regel durch eine Störung der Innervation der muskulären Sphinktere, die wie Schleusen wirken und die Mikrozirkulation aufrechterhalten, also in einer Störung der Nerven bereits am Zentrum, der Wirbelsäule, bedingt.

Für mich ist die Entstehung einer chronischen Erkrankung immer mit einer Begleiterkrankung der Wirbelsäule und somit den dort austretenden Nerven verbunden. Nur die daraus resultierende Durchblutungsstörung, die über Jahre anhält, führt schliesslich zur Chronifizierung eines Leidens. Alle anderen akuten Erkrankungen können nicht chronisch werden, weil sie über die normale Durchblutung via Immunsystem vollständig beseitigt werden.

So ist es nur logisch, dass der Alterungsprozess unserer Körperzellen ein zunächst schleichend verlaufender ist, es aber im Laufe der Jahre über die entstehenden Durchblutungsstörungen und den dadurch zunehmenden Ablagerungen körpereigener Stoffwechselprodukte zu einem immer rascher ablaufenden circulus vitiosus (Teufelskreislauf) mit der Folge der Funktionsstörung der Zellen und Gewebe kommt.

Parallel hierzu ist die Beobachtung wichtig, dass genau an den Stellen, die für die Krankheitsentwicklung als typisch angesehen werden müssen ( z. B. der 3. Lendenwirbelsäulennerv für Erkrankungen nicht nur lokal sondern auch des Knies, der Blase, der Geschlechtsorgane und der Gebärmutter) überzufällig häufig Blockierungen dieses Wirbelsäulenareals und speziell dieses Wirbels vorkommen.

So lässt sich eine „Landkarte” des Körpers erstellen, die aufzeigt, welche Nerven welches Areal versorgen und steuern und welche Erkrankungen folglich aus einer gestörten Nervenfunktion und der damit verknüpften Durchblutungsstörung resultieren. Diese Übersicht finden Sie am Ende dieser Informationsbroschüre.

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