Injektionstherapie


Wie wird die Injektionstherapie mit Ringerlösung durchgeführt?

Die Injektionen werden klassischerweise abwechselnd (alternierend) im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) und dem der Halswirbelsäule (HWS) mit Übergang zur Brustwirbelsäule (BWS) sowie bei einigen Patienten von der unteren HWS über die gesamte BWS und mit zeitlichem Abstand (die Zeitspanne reicht üblicherweise von 2 mal wöchentlich bis 1 mal monatlich) durchgeführt.

Die Trennung in Behandlungsabschnitte ist notwendig, weil die Injektion im LWS-Bereich auch eine zusätzliche aufsteigende Auswirkung hat und die im HWS-Bereich auch eine absteigende. Bei gleichzeitiger Injektion würde es in der Folge zu einer Überlagerung der Effekte kommen, die entweder zu einer verstärkten oder zu einer insgesamt verminderten Gesamtreaktion des Körpers führen würde. Abweichungen von der klassischen Therapieform sind in der Hand eines erfahrenen Therapeuten möglich.

Im Bereich der LWS werden etwas 24 – 26 Injektionsorte in einer Behandlung angegangen, im HWS-BWS-Schulterbereich gar 30 – 40. Dies ist erforderlich damit jeder einzelne Nerv ausreichend mit Ringerlösung versorgt wird, und um sicherzustellen, dass sich in der unmittelbare Nachbarschaft des betroffenen Nerven keine neuen Entzündungsherde entfalten oder bestehende Entzündungen neu ausdehnen können.

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