Indikationen für die Therapie

Die Therapie findet wegen des zentralen Ansatzpunktes bei vielen Erkrankungen eine erfolgversprechende Anwendung, z.B. bei:

Allergien – Arthrosen – Asthma bronchiale – Bandscheibenbeschwerden – Bronchitis – Carpaltunnelsyndrom – Colitis ulcerosa – Diabetes mellitus (Typ I und II) – Discusprolaps – Discusprotrusion – Durchblutungsstörungen – Entzündliche Erkrankungen – Fibromyalgiesyndrome – Halswirbelsäulensyndrome – Heuschnupfen – Hüftgelenksbeschwerden – Ischialgie – Kopfschmerzen – Kniegelenksbeschwerden – Lumbalgie – Lumboischialgie – M. Bechterew – M. Crohn – Migräne – Neurodermitis – Osteoporose – Pankreatitis – Polyarthritis (PcP) – Prostatabeschwerden – Psoriasis – Rheumatische Arthritis – Schulter-Arm-Syndrome – Schwindel – Tennisellenbogen – Tinnitus – Uterusmyome – Ulcus cruris (offenes Bein) – Wundheilungsstörungen und viele andere.

Allen hier aufgeführten Erkrankungen ist gemeinsam, dass die Durchblutung der von der Erkrankung betroffenen Organe und Muskeln von Nerven gesteuert wird, die aus der Wirbelsäule entspringen. Beim teilweisen oder totalen Ausfall dieser Nerven sind also Funktionsbeeinträchtigungen dieser Organe und Muskeln zu erwarten.

Die Funktionsbeeinträchtigung beruht vor allem in der Störung der die Organe und Muskeln versorgenden Mikrozirkulation (Feingewebsdurchblutung). Sie sorgt dafür, dass die Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen aus dem Blut versorgt werden und die Stoffwechselprodukte (Schlackenstoffe) der Zellen ins Blut aufgenommen werden. Die Mikrozirkulation wird durch die Nerven gesteuert, wie bereits gesagt.

Die rheumatischen Erkrankungen sind unter anderem genetisch bedingt und wirken im Körper wie eine Art „Allergie“, die Entzündungen im gesamten Körper verteilt fördert und unterhält. Überall im Körper kommt es zur Entwicklung von Entzündungen, in den Gelenken zur Arthritis, in den Muskeln zu einer Art „Muskelkater“ (Myalgie) und in den inneren Organen zu einer Funktionseinschränkung.

Im Bandscheibenbereich treten die Nerven paarig aus der Wirbelsäule aus. Kommt es in diesem anatomisch engen Raum zur Entzündung, so werden unweigerlich die Nerven davon beeinflusst.

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